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Seminare

Das Internationale Forum Burg Liebenzell bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Schule, Studium, Ausbildung und Beruf die Möglichkeit mit einem Team aus professionellen politischen Bildnerinnen und Bildnern zu aktuellen Politikthemen zu lernen, zu diskutieren und interaktiv zu arbeiten. Darüber hinaus können sie bei den internationalen Jugendbegegnungen ihre Perspektiven um neue Blickwinkel erweitern, interkulturelle Lernerfahrungen machen und ihre sprachlichen Kompetenzen weiter entwickeln.

Unsere Themenschwerpunkte: Europa, Menschenrechtsbildung, Migration und Partizipation junger Menschen.

Neben den inhaltlichen Aspekten ist die Begegnung der Teilnehmenden ein wesentlicher Bestandteil der Seminare, bei internationalen noch stärker als bei nationalen. Mindestens so wichtig wie das Arbeiten zum Seminarthema ist:

  • das gegenseitige Kennen- und Verstehen lernen
  • der gegenseitige Erfahrungs- und Meinungsaustausch
  • das Kennenlernen anderer Kulturen/Traditionen
  • und die gemeinsam gestaltete Freizeit.

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Seminare der politischen Bildung

09.11.2019 – 10.11.2019 | Bio ernährt die Welt?!

Bio ernährt die Welt?!

Liebenzeller Gespräche 2019
in Zusammenarbeit mit den NaturFreunden Baden-Württemberg e.V.
Kann ökologische Landwirtschaft die Welt ernähren?
Die vieldiskutierte Frage werden wir in unserem Seminar ausführlich mit Referent*innen aus Politik, Gesellschaft und Landwirtschaft diskutieren. Wissenschaftliche Analysen und nachhaltige Ideen werden die Basis für die Vorträge, Diskussionen und Arbeitsgruppen sein, um Antworten auf diese komplexe Fragestellung zu finden.
Programminhalte:
• „Eine kurze Geschichte von BIO in Bildern“
• „Das Recht auf Nahrung – mit BIO weltweit?! – Einführung in die Grundlagen eines Menschenrechts“
• „Weltweite Ernährung durch ökologische Landwirtschaft möglich?!“
• „Schmeckt Bio besser?“
• „Bio ernährt die Welt – Fakten und Analysen unter der Lupe“
• „Artenschutz als Unterstützung für mehr BIO in der Landwirtschaft?!

Programm:89-2019-IFBL-NF

Zielgruppe: 30 interessierte Erwachsene und Mitglieder der NaturFreunde Baden-Württemberg
Teilnahmebeitrag: 40,00 €
Anmeldung bitte bis 30.10. 2019 an info@internationalesforum.de

16.11.2019 – 17.11.2019 | „Wege zu einer nachhaltigen Nord-Süd-Kooperation“

„Wege zu einer nachhaltigen Nord-Süd-Kooperation“

in Zusammenarbeit mit INTEGRA Filder e.V.
Den eigenen Konsum nachhaltig und verantwortungsvoll in Zusammenarbeit mit den Produzent*innen im Globalen Süden zu gestalten, ist der thematische Schwerpunkt dieses Wochenendseminars. Neben theoretischen Hintergrundwissen über Wachstumsmodelle, nachhaltiges Wirtschaften, sollen Ideen für eigene Projekte in Kooperation mit geflüchteten Menschen und Migrant*innen gesammelt und mit Expert*innen diskutiert werden.

Programm: Nord-Süd-Kooperationen
Zielgruppe: 28 interessierte Erwachsene und Mitglieder von INTEGRA e.V. mit Kindern ab 6 Jahren
Teilnahmebeitrag: 40,00 €
Anmeldung bitte bis 1.11.2019 an info@internationalesforum.de

24.11.2019 – 27.11.2019 | „Europäische Politikgestaltung im Fokus“

„Europäische Politikgestaltung im Fokus“

Europaseminar mit Exkursion nach Straßburg
Vorträge, ein Planspiel und Expert*innengespräche über die europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik und aktuelle politische Herausforderungen beschäftigen uns vier Seminartage
:
– „Geschichte und Bedeutung der europäischen Asyl- und Migrationspolitik“
– „Besuch im Europäischen Parlament und Gespräch mit der Europaabgeordneten Anna Deparnay-Grunenberg“
– „Das größere Europa – der Europarat stellt sich vor“
Besuch und Gespräch über die Rolle des Europarates für die Einhaltung der Menschenrechte
– „Straßburg – eine europäische Stadt voller Geschichten und Geschichte“ eine Stadtführung durch Straßburg
– „Europäische Entscheidungsfindung – Destination Europe“ – Planspiel
– „Aktuelle Europäische Herausforderungen im Schlaglicht“

Programm: 76-2019-EU
Zielgruppe: 28 interessierte junge Erwachsene und Studierende
in Zusammenarbeit mit der Hochschule Fulda
Teilnahmebeitrag: 60,00 €
Anmeldung bitte bis 4.11.2019 an info@internationalesforum.de

05.12.2019 – 05.12.2019 | Wahrheit oder Fake? Presse- und Meinungsfreiheit unter Druck

Wahrheit oder Fake? Presse- und Meinungsfreiheit unter Druck

Fachkonferenz zum Tag der Menschenrechte
Immer am 10. Dezember wird im Rahmen des „Tags der Menschenrechte“ der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gedacht, die am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Menschenrechte bilden die Grundlage für ein demokratisches Zusammenleben und ein gelingendes Miteinander weltweit. Doch dieser universelle Anspruch gerät in vielen – auch europäischen – Ländern zunehmend unter Druck, so auch das Recht auf freie Meinungsäußerung (gem. Art. 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte). Kritische Medien geraten unter Druck, Journalisten müssen mit Gewalt rechnen, Internetgesetze ermöglichen das Sperren unliebsamer Webseiten, Hatespeech ist in den sozialen Medien weit verbreitet. Wenn die freie Rede und Meinungsäußerung eingeschränkt wird und der Zugang zu Informationen reguliert oder blockiert wird, dann ist das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung und die Pressefreiheit verletzt.
Wie können Einrichtungen der politischen Bildung und Schulen über diese aktuellen Entwicklungen informieren? Wie können politische Bildner*innen Presse- und Meinungsfreiheit programmatisch in ihre Bildungsangebote integrieren? Welche Methoden bieten sich für den Unterricht in der Jugend- und Erwachsenenbildung an?
Diese Fragen stehen im Zentrum des Fachtags.

Am Vormittag werden Experten in eigener Sache Einblick in die aktuelle Situation der Presse- und Meinungsfreiheit geben und am Nachmittag bieten zwei Workshops Expert*innen aus dem Bereich Menschenrechtsbildung Anregungen und praktische Hinweise, wie das Thema für die eigene Bildungsarbeit aufbereitet werden kann.
Programm zum Herunterladen: Pressefreiheit und Menschenrechte191113

Zielgruppe: Akteurinnen und Akteure aus der Jugend/-Erwachsenenbildung, der politischen Bildung, Lehrerinnen/ Lehrer, Studentinnen/Studenten, Referendare/ Referendarinnen und alle, die das Thema für Ihre Bildungsarbeit interessiert

Tagungsbeittrag: 20,00 €

Veranstaltungsteam:
Evangelische Akademie Bad Boll, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, www.stuttgart.freiheit.org, Internationales Forum Burg Liebenzell und Volkshochschulverband Baden-Württemberg
Taguungsort: Design Offices Eberhardhöfe,Eberhardstraße 65, 70173 Stuttgart
Anmeldung bitte bis 25.11.2019 über https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/ehg95
oder an service@freiheit.org
Telefon +49 30 22 01 26 34
Fax +49 30 69 08 81 02

09.12.2019 – 10.12.2019 | Widerstand in der NS-Zeit

Widerstand in der NS-Zeit

Widerstand in der NS-Zeit ist heute wie damals ein zentrales Thema für den Umgang mit nationalistischen Denkmustern und deren Überwindung. Verschiedene Widerstandsgruppen und ihre Aktionen werden am ersten Tag in den Fokus genommen. Zudem soll ein Exkurs zum polnischen Widerstand gegen die deutsche Besatzung den Blick über den nationalen Tellerrand ermöglichen. Am zweiten Tag vertieft der Besuch in der Ausstellung über die NS-Justiz und die Verurteilung von Menschen und Soldaten, die Widerstand gegen das NS-Regime geleistet haben, das Wissen um die historischen Rahmenbedingungen.
Programm: 173-2019-Widerstand
Zielgruppe: 35 interessierte Erwachsene und Soldat*innen, die ihr Wissen um den Widerstand gegen das NS-Regime erweitern möchten
Teilnahmebeitrag: 40,00 €
Anmeldung: bitte bis 21.11.2019 an info@internationalesforum.de

09.12.2019 – 12.12.2019 | Soziale Menschenrechte in Deutschland und Europa auf dem Prüfstand

Soziale Menschenrechte in Deutschland und Europa auf dem Prüfstand

Die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen kurz: soziale Menschenrechte führen häufig ein Schattendasein im Menschenrechtsdiskurs, jedenfalls gemessen an der öffentlichen Aufmerksamkeit, die den als klassisch betrachteten bürgerlichen und politischen Menschenrechten zuteilwerden. Die aktuellen Debatten um Mietpreisdeckelung, zulässige Hartz IV Kürzungen und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse in Textilbetrieben wie in Bangladesch, werfen schlaglichtartig soziale Missstände in Deutschland wie weltweit auf und sorgen für kurzzeitige öffentliche Empörung.
Stellvertretend stehen diese Beispiele für die andauernde Herausforderung, die sozialen Menschenrechte wie sie z.B. im Internationalen Pakt für soziale, wirtschaftliche und kulturelle Rechte, der Kinderrechtskonvention und der Europäischen Sozialcharta formuliert sind, weltweit umzusetzen und auch in Deutschland zu garantieren.
Im Gespräch mit Menschenrechtsexpert*innen im Seminar wie auch im Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg betrachten wir die Situation von einzelnen sozialen Menschenrechten intensiver und diskutieren, welche Maßnahmen und politischen Haltungen dazu beitragen, dass soziale Menschenrechte weltweit gewährleistet werden.

Zielgruppe: 25 interessierte junge Erwachsene und Studierende, die ihr Menschenrechtswissen erweitern möchten und Ideen für ein ehrenamtliches oder berufliches Menschenrechtsengagement suchen

Programm: 41-2019-Seminarprogramm-Soziale Menschenrechte
Anmeldung bitte bis 22.11. 2019 an info@internationalesforum.de

14.12.2019 – 15.12.2019 | Wir sind da! Willkommen in Deutschland!

Wir sind da! Willkommen in Deutschland!

Die politischen und sozialen Strukturen Deutschlands kennen lernen sowie die Mitwirkungsmöglichkeiten in der Zivilgesellschaft verstehen, sind wesentliche Programmziele dieses Wochenendseminars. Fachliche Impulsvorträge und interaktive Workshops sollen dazu beitragen, dass die Teilnehmenden ein inhaltlich wie methodisch vielfältiges Seminar erleben und motiviert sind, eigene zivilgesellschaftliche Projekte zu beginnen bzw. sich in bereits existierende Projekte zu integrieren.

Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit der Selbthilfeorganisation „Wir sind da! statt.

Teilnehmende: 25 interessierte junge Erwachsene mit und ohne Flucht- und Migrationserfahrungen, die sich zivilgesellschaftlich engagieren und einbringen möchten
Programm: 54-2019-Willkommen-Programm
Teilnahmegebühr: 35 €
Bitte bis 30.11.2019 anmelden per EmaiL: info@internationalesforum.de

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02.01.2020 – 05.01.2020 | EU-Europas Gewissheiten und Ungewissheiten

EU-Europas Gewissheiten und Ungewissheiten

„Vereint in Vielfalt“ lautet das Motto der Europäischen Union. Es stehen zunächst die Vielfalt der noch 28 Mitgliedstaaten im Fokus und wie die politishce Integration sich seit der Gründung 1956 vollzogen hat. Und schließlich, wie es zum Brexit kam. Zudem schauen wir auf die Themen, die die neue EU-Kommission und das neue Europäische Parlament bewältigen und wie sie es schaffen, die verschiedenen Interessen zu berücksichtigen. Die Europäische Union kämpft derzeit mit zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Problemen: der ungeklärte Handelskonflikt mit den USA, die Flüchtlingskrise sowie der Rechtsruck und die Demokratiegefährdung in einigen Mitgliedsländern. In diesem Seminar werden diese Herausforderungen aufgezeigt, in Workshops vertieft und diskutiert: Wo steht die Europäische Union nach den Europawahlen und vor dem Brexit?
Programm: 9-2020-EUropa

Teilnehmende: 25 Politisch Interessierte – mit Kindern
Tagungsnummer: 9-2020
Teilnahmebeitrag: 110,00 €
Anmeldung bitte bis 18.12. 2020 an info@internationalesforum.de

Unsere Methodik

In unserer alltäglichen Seminararbeit genießt der Einsatz vielfältiger Methoden und Medien einen hohen Stellenwert. Wir vermitteln unseren Teilnehmenden sowohl Wissen als auch politische, interkulturelle, soziale und kommunikative Handlungskompetenzen.
Wir arbeiten mit

  • Diskussionsforen
  • Plan- und Rollenspielen
  • Worldcafé und anderen interaktiv-reflexiven Arbeitsformen
  • Webquest und Medienanalysen
  • kreativen Workshops wie Medien, Theater- und Tanzworkshops
  • Expert*innenbefragung
  • Exkursionen an historische, politische und gesellschaftspolitische Orte

Internationale Seminare

24.11.2019 – 01.12.2019 | Menschenrechte gestern - Menschenrechte heute

Menschenrechte gestern - Menschenrechte heute

HATE SPEECH – EIN ÜBEL DER VERGANGENHEIT UND GEGENWART

Während des ersten Teils des Seminars in der IJBS in Oświęcim liegt der Fokus auf der politisch-historischen Auseinandersetzung mit Hassreden und Hetze in der NS Zeit. Wir werden zudem die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besuchen. Dabei setzen wir uns mit Menschenrechtsverletzungen im Holocaust auseinander. In Workshops zur „Sprache der NS-Propaganda“ werden wir anhand historischer Texte und Bildmaterialien die Hassreden gegen religiöse, soziale und kulturelle Gruppen in der NS-Zeit kennen lernen und untersuchen, ob die Verwendung von Ausdrücken, die zur Verunglimpfung damaliger Bevölkerungsgruppen dienten, noch heute in unseren beiden Ländern spürbar sind.

Im zweiten Teil des Seminars im IFBL in Bad Liebenzell nehmen wir die aktuellen Formen von Hasssprache und ihre Adressat*innen in den Blick. Wir werden die heutige Situation von ausgegrenzten Bevölkerungsgruppen betrachten und die gesellschaftlichen Debatten über sie aufarbeiten. Neben Fallanalysen und Diskussionen über die Maßnahmen gegen Hassreden in der Öffentlichkeit, setzen wir uns mittels kreativer Arbeitsformen mit dem Thema künstlerisch auseinander. Bei der kreativen Umsetzung reflektieren wir unsere neu gewonnenen Erkenntnisse und entwickeln kreative Ideen gegen Hassreden heute.

Abreise am 24.11. 2019
Programmphase 25.11. – 30.11.2019
Ankunft am 1.12.2019
Programm Programmflyer-D-Pl-11-2019_

30.03.2020 – 04.04.2020 | Menschenrechte gestern - Menschenrechte heute

Menschenrechte gestern - Menschenrechte heute

HATE SPEECH – EIN ÜBEL DER VERGANGENHEIT UND GEGENWART

Während des ersten Teils des Seminars in der IJBS in Oświęcim liegt der Fokus auf der politisch-historischen Auseinandersetzung mit Hassreden und Hetze in der NS Zeit. Wir werden zudem die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besuchen. Dabei setzen wir uns mit Menschenrechtsverletzungen im Holocaust auseinander. In Workshops zur „Sprache der NS-Propaganda“ werden wir anhand historischer Texte und Bildmaterialien die Hassreden gegen religiöse, soziale und kulturelle Gruppen in der NS-Zeit kennen lernen und untersuchen, ob die Verwendung von Ausdrücken, die zur Verunglimpfung damaliger Bevölkerungsgruppen dienten, noch heute in unseren beiden Ländern spürbar sind.

Im zweiten Teil des Seminars im IFBL in Bad Liebenzell nehmen wir die aktuellen Formen von Hasssprache und ihre Adressat*innen in den Blick. Wir werden die heutige Situation von ausgegrenzten Bevölkerungsgruppen betrachten und die gesellschaftlichen Debatten über sie aufarbeiten. Neben Fallanalysen und Diskussionen über die Maßnahmen gegen Hassreden in der Öffentlichkeit, setzen wir uns mittels kreativer Arbeitsformen mit dem Thema künstlerisch auseinander. Bei der kreativen Umsetzung reflektieren wir unsere neu gewonnenen Erkenntnisse und entwickeln kreative Ideen gegen Hassreden heute.

Anreise am 30.03.2020 nach Bad Liebenzell im Internationalen Forum Burg Liebenzell
Abreise am 4.4.2020

Kontakt

Internationales Forum
Burg Liebenzell e.V.

Burg Liebenzell 1
75378 Bad Liebenzell

Tel: 0049-(0)7052 / 92 45 – 0
Fax: 0049- (0)7052-924518
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