<
Sie befinden sich hier: Seminare

Seminare

Das Internationale Forum Burg Liebenzell bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Schule, Studium, Ausbildung und Beruf die Möglichkeit mit einem Team aus professionellen politischen Bildnern und Bildnerinnen zu historischen und aktuellen Politikthemen zu lernen, zu diskutieren und interaktiv zu arbeiten. Darüber hinaus können sie bei den internationalen Jugendbegegnungen ihre interkulturellen und sprachlichen Kompetenzen weiter entwickeln.

Unsere Themenschwerpunkte: Europa, Menschenrechtsbildung, Migration und Partizipation junger Menschen.

Neben den inhaltlichen Aspekten ist die Begegnung der Teilnehmenden ein wesentlicher Bestandteil der Seminare, bei internationalen noch stärker als bei nationalen. Mindestens so wichtig wie das Arbeiten zum Seminarthema ist:

  • das gegenseitige Kennen- und Verstehen lernen
  • der gegenseitige Erfahrungs- und Meinungsaustausch
  • das Kennenlernen anderer Kulturen
  • und die gemeinsam gestaltete Freizeit.

Beitragsbild-1_Beitragsbild

Seminare der politischen Bildung

25.01.2019 – 26.01.2019 | „Ich kandidiere! Frauen in der Kommunalpolitik - den eigenen Politikstil finden“

„Ich kandidiere! Frauen in der Kommunalpolitik - den eigenen Politikstil finden“

Vorbereitungsseminar für die Kommunalwahlen 2019 und die Arbeit im Gemeinderat
Frauen sind in den Gemeinderäten und den Kreistagen unterrepräsentiert.
Stimmt!
Und Kommunalwahlen sind Persönlichkeitswahlen.
Stimmt auch!
Und nun, was tun?
Ein Empowerment-Seminar für Frauen, die bei den Kommunalwahlen kandidieren möchten, um sie zu unterstützen, ihre Themen öffentlichkeitswirksam zu vertreten. Und dabei die Vernetzung von politisch engagierten Frauen zu fördern, die kandidieren und sich kommunal engagieren möchten.
Denn Vernetzung ist ein wichtiges Element für eine erfolgreiche Politikgestaltung!

Den eigenen Politikstil finden, sich den Wählerinnen und Wählern vorstellen und die eigenen kommunalen Vorstellungen öffentlich vertreten, das gehört dazu, wenn frau sich entschieden hat, auf dem Wahlzettel für den Gemeinderat zu stehen. In dem zweitägigen Intensivseminar (parteiübergreifend) üben Sie, Ihre Standpunkte authentisch und überzeugend zu vertreten, und bekommen kreative Impulse für den eigenen Wahlkampf. Und was noch wichtig ist: Sie lernen Mitstreiterinnen kennen.

Teilnehmerinnen: 20 interessierte Frauen und Kandidatinnen für die Kommunalwahlen

Veranstalter: Internationales Forum in Kooperation mit dem Verein „Frauengeschichte in Calw“ und der Volkshochschule Calw
Programm: Frauen-in-der-Kommunalpolitik
Anmeldung bitte bis 19.1.2019 bei info@internationalesforum.de

EUR 20,00, Tagungsbeitrag mit Programm, Übernachtung und Verpflegung
gefördert vom Landratsamt Calw

28.01.2019 – 30.01.2019 | EU-Europa verstehen

EU-Europa verstehen

Anerkannter-Bildungstraeger_cmyk_gr-e1453822415896

EU-Europa steht 2019 vor den Wahlen. Das Europäische Parlament wird als einziges EU-Organ alle fünf Jahre demokratisch von den Bürgerinnen und Bürgern der EU gewählt. Die nächste Europawahl findet am 26. Mai 2019 statt. Aus Deutschland ziehen 96 Europaabgeordnete ins Europäische Parlament ein. Insgesamt wird es nach der Europawahl 705 Europaabgeordnete geben. Zeit sich über die EU zu informieren.
Das Wissen um die Europäische Union, ihre Bedeutung für uns im Alltag und welche Rolle bzw. Macht das Europäische Parlament bei der Gestaltung der europäischen Gesetze hat steht im Fokus unseres dreitägigen Seminars. Vorträge, Szenarien und die Simulation eines EU-Gesetzgebungsprozesse sollen dazu beitragen, das komplexe EU-System besser zu verstehen.
Köpfe und Gesichter Spiel – wer oder was ist die EU?“
„Wählen gehen – warum?“
„EU-Europa wählen – eine Simulation“
„Die EU nach den Wahlen: Szenarien“
„EU-Europa – wie funktioniert das überhaupt?
„Die Daten sind frei! Kommerz oder Kontrolle in der EU? Simulation des Ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens
„EU-Europa trifft Kommune“
„EU-Europa der 27 und was es noch zu klären gibt?“

Programm: 65-2019-EU-BW
Anmeldung bitte bis zum 18.01.2019 -> info@internationalesforum.de
Teilnahmegebühr 60,00 €

04.02.2019 – 06.02.2019 | „Maßstab Menschenrechte – Flucht, Asyl und rassistische Diskriminierung in der politischen Bildung“

„Maßstab Menschenrechte – Flucht, Asyl und rassistische Diskriminierung in der politischen Bildung“

„Maßstab Menschenrechte – Flucht, Asyl und rassistische Diskriminierung in der politischen Bildung“

Menschenrechtliche Bildungsarbeit im Kontext von Flucht, Asyl und rassistischer Diskriminierung

Das Internationale Forum Burg Liebenzell und das Deutsche Institut für Menschenrechte richten einen dreitägigen Workshop zu den Themen Flucht, Asyl und rassistische Diskriminierung aus. Ziel der dreitägigen Fortbildung ist es, Fachkräfte der Jugendarbeit und engagierte Personen aus der Flüchtlingsselbstorganisation zu stärken, den pädagogischen Alltag wertschätzend und diskriminierungssensibel zu gestalten. Als Leitlinie für ein respektvolles gesellschaftliches Miteinander dienen die Menschenrechte: Sie sind ein global anerkannter, ethischer und rechtlicher Maßstab und zentral für die Prävention und den Abbau von Diskriminierung.
Methodisch orientiert sich der dreitägige Workshop mit Impulsen von Expert_innen aus den Bereichen Asyl, Flucht und Rassismus an den Grundsätzen der Menschenrechtsbildung. Alle drei Ebenen der Menschenrechtsbildung – Bildung über, durch und für Menschenrechte – sind Leitfaden für die Gestaltung der einzelnen Workshopeinheiten. Zentral ist uns dabei, Ungleichheitsideologien zu erkennen und abzubauen. Zudem lernen die Teilnehmenden Methoden und Handlungsoptionen kennen und diskutieren, wie sie diese im eigenen Arbeitsalltag gewinnbringend einsetzen können. Aktuelle rechtliche Entwicklungen aus den Bereichen Asyl und Diskriminierung werden in Form von Impulsvorträgen vermittelt.

Zielgruppe: 20 Multiplikator_innen der außerschulischen Bildungsarbeit (z.B. Sozialpädagog_innen/-arbeiter_innen oder Personen von Migrant_innenselbstorganisationen) und interessierte Erwachsene
Teilnahmebeitrag: 30,00 €
Programm: 63-2019-IFBL-DIMR
Anmeldeformular- bitte digital ausfüllen – Danke
Anmeldeformular-WShop-MaßstabMre-63-2019
Anerkannter-Bildungstraeger_cmyk_gr-e1453822415896DIMR_Logo_de_RGB

Flyer Maßstab Menschenrechte
BMFSFJ_DL_mitFoerderzusatz_RZ_neu

16.02.2019 – 17.02.2019 | „Wir sind da – Willkommen in Deutschland und nun?“

„Wir sind da – Willkommen in Deutschland und nun?“

Die politischen und sozialen Strukturen Deutschlands kennen lernen sowie durch Impulsvorträge und interaktive Workshops mit den neuen Herausforderungen umgehen, ist ein wesentliches Lernziel dieses Wochenendseminars. Diee Teilnehmenden setzen sich mit den Rechten und Pflichten von Bürger_innen auseinander und erfahren wie sie sich gesellschaftspolitisch engagieren können. Darüber hinaus erkunden sie die Chancen, die entwicklungspolitische Zusammenarbeit bietet, um in ihren Heimatländern eine Zukunft (mit)gestalten zu können.
Programminhalte:
„Ankommen in Deutschland“
Impulsvortrag und interaktive Übung
„Wie tickt das Land in dem ich lebe? Leben, lernen, arbeiten in Deutschland“ Rotierende Workshops
„Engagement in eigener Sache“
Impulsvortrag und Workshops mit anschließender Auswertung
„Und wie geht es weiter? Ideen für die Zukunft“
Diskussionsrunde

Teilnehmende: 25 interessierte junge Erwachsene mit Flucht- und Migrationserfahrungen

Teilnahmegebühr: 50 €
Programm: WillkommeninDeutschland
Anmeldeschluss: bis 1.2. 2019 bitte anmelden unter info@internationalesforum.de

11.03.2019 – 16.03.2019 | Menschenrechte gestern - Menschenrechte heute - FAIR ARBEITEN

Menschenrechte gestern - Menschenrechte heute - FAIR ARBEITEN

Deutsch-Polnsiche Jugendbegegnung in Oswiecim (11.3.- 16.3. 2019) und in Bad Liebenzell (16.9. -21.9.2019)

Als die Artikel 23 und 24 über das Recht auf faire Arbeit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 1948 ausgearbeitet wurden, hatten die Mitglieder der internationalen Kommission die Berichte und Bilder von Menschen in Zwangsarbeit in den Gebieten unter der NS-Führung im Kopf. Ihr Ziel war es, weltweit das Recht auf menschenwürdige Arbeit zu verwirklichen und Verletzungen, wie sie in der Vergangenheit begangen wurden, künftig zu verhindern.

Während der beiden Begegnungen in Oświęcim und Bad Liebenzell möchten wir uns mit den Bedingungen der menschenunwürdigen Arbeit wie Zwangsarbeit auseinandersetzen, die während der NS-Zeit in den Arbeits- und Konzentrationslagern und den besetzten Gebieten an der Tagesordnung waren.

Wir lernen im ersten Teil der Begegnung in Oświęcim die Geschichte und die Topografie der ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz und Auschwitz-Birkenau kennen und erfahren, wie die Gefangenen und die polnische Bevölkerung zur Arbeit gezwungen und von der SS bzw. deutschen Unternehmen ausgebeutet wurden. Auch im zweiten Teil in Bad Liebenzell werden wir an historischen Orten Formen der NS-Zwangsarbeit und Ausbeutung besuchen und Expert_innengespräche führen.

Zugleich möchten wir heutige Arbeitsbedingungen in Polen, Deutschland und weltweit in den Blick nehmen und fragen, welche Arbeitsbedingungen für viele junge Menschen heute mit Ungerechtigkeit, Elend und Entbehrungen verbunden sind. Dabei wollen wir uns auch mit wichtigen Organisationen wie Gewerkschaften und der Internationalen Arbeitsorganisation beschäftigen, die sich für die Rechte von Arbeitnehmer_innen und für menschenwürdige Arbeitsbedingungen einsetzen.

Neben dem inhaltlichen Schwerpunkt sind uns die Begegnung und der Austausch zwischen den teilnehmenden Jugendlichen wichtig. Durch das gemeinsame Arbeiten in Medien-, Theater- und Radioworkshops möchten wir euch dazu Gelegenheit bieten.

Programm: Menschenrechte-D-Pl-03-2019
Anmeldung bitte bis 20.02.2019 an info@internationalesforum.de

Unsere Methodik

In unserer alltäglichen Seminararbeit genießt der Einsatz vielfältiger Methoden und Medien einen hohen Stellenwert. Wir vermitteln unseren Teilnehmenden sowohl Wissen als auch politische, interkulturelle, soziale und kommunikative Handlungskompetenzen.
Wir arbeiten mit

  • Diskussionsforen und Arbeitsgruppen
  • Webquest und Medienanalyse
  • Worldcafé
  • Plan- und Rollenspiele
  • Video- und Radioprojekte
  • Theaterübungen
  • Expert_innenbefragung
  • Exkursionen an historische und politische Orte

Internationale Seminare

11.03.2019 – 16.03.2019 | Menschenrechte gestern - Menschenrechte heute - FAIR ARBEITEN

Menschenrechte gestern - Menschenrechte heute - FAIR ARBEITEN

Deutsch-Polnsiche Jugendbegegnung in Oswiecim (11.3.- 16.3. 2019) und in Bad Liebenzell (16.9. -21.9.2019)

Als die Artikel 23 und 24 über das Recht auf faire Arbeit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 1948 ausgearbeitet wurden, hatten die Mitglieder der internationalen Kommission die Berichte und Bilder von Menschen in Zwangsarbeit in den Gebieten unter der NS-Führung im Kopf. Ihr Ziel war es, weltweit das Recht auf menschenwürdige Arbeit zu verwirklichen und Verletzungen, wie sie in der Vergangenheit begangen wurden, künftig zu verhindern.

Während der beiden Begegnungen in Oświęcim und Bad Liebenzell möchten wir uns mit den Bedingungen der menschenunwürdigen Arbeit wie Zwangsarbeit auseinandersetzen, die während der NS-Zeit in den Arbeits- und Konzentrationslagern und den besetzten Gebieten an der Tagesordnung waren.

Wir lernen im ersten Teil der Begegnung in Oświęcim die Geschichte und die Topografie der ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz und Auschwitz-Birkenau kennen und erfahren, wie die Gefangenen und die polnische Bevölkerung zur Arbeit gezwungen und von der SS bzw. deutschen Unternehmen ausgebeutet wurden. Auch im zweiten Teil in Bad Liebenzell werden wir an historischen Orten Formen der NS-Zwangsarbeit und Ausbeutung besuchen und Expert_innengespräche führen.

Zugleich möchten wir heutige Arbeitsbedingungen in Polen, Deutschland und weltweit in den Blick nehmen und fragen, welche Arbeitsbedingungen für viele junge Menschen heute mit Ungerechtigkeit, Elend und Entbehrungen verbunden sind. Dabei wollen wir uns auch mit wichtigen Organisationen wie Gewerkschaften und der Internationalen Arbeitsorganisation beschäftigen, die sich für die Rechte von Arbeitnehmer_innen und für menschenwürdige Arbeitsbedingungen einsetzen.

Neben dem inhaltlichen Schwerpunkt sind uns die Begegnung und der Austausch zwischen den teilnehmenden Jugendlichen wichtig. Durch das gemeinsame Arbeiten in Medien-, Theater- und Radioworkshops möchten wir euch dazu Gelegenheit bieten.

Programm: Menschenrechte-D-Pl-03-2019
Anmeldung bitte bis 20.02.2019 an info@internationalesforum.de

Kontakt

Internationales Forum
Burg Liebenzell e.V.

Burg Liebenzell 1
75378 Bad Liebenzell

Tel: 0049-(0)7052 / 92 45 – 0
Fax: 0049- (0)7052-924518
info@internationalesforum.de

www.internationalesforum.de